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Die Probleme der Arbeit

Probleme der Arbeit

IST ARBEIT NOTWENDIG?

Ein Verstehen des Lebens ist notwendig, um es leben zu können. Ansonsten wird das Leben zu einer Falle. Für so viele von uns nimmt diese Falle in der Alltagswelt die Gestalt von Arbeit an.

Wie viele schöne Dinge können wir tun, wenn wir nur nicht arbeiten müssten! Wenn wir nur eine andere Möglichkeit hätten, zu Geld zu kommen ... Reisen, Ferien, neue Kleidung ... wie viele Dinge würden uns gehören, wenn wir nur nicht arbeiten müssten!

Es ist fast ein Erziehungsfaktor in unserer Gesellschaft, dass Arbeit, der Zwang, der mit ihr in Verbindung steht, die Wurzel unseres Unglücklichseins ist. Wir hören, wie Gewerkschaften und Wohlfahrtsstaaten sowie einzelne Menschen ihr gesamtes Streben auf eine Verminderung der Arbeitszeit konzentrieren. Die Arbeit mit Hilfe einer Verkürzung der Arbeitszeit und durch das Einführen automatischer Maschinen abzuschaffen ist Mitte des 20.Jahrhunderts zum Schlagwort geworden.

Und doch wäre das Entmutigendste, das den meisten von uns geschehen könnte, der Verlust aller zukünftigen Arbeitsstellen. Die Verweigerung des Rechts auf Arbeit bedeutet, dass uns jegliche Beteiligung an der Gesellschaft, in der wir leben, verweigert wird. Sowohl der Sohn des reichen Mannes als auch die begüterte Witwe arbeiten beide nicht, und beide sind geistig nicht gesund. Wenn wir in unserer Gesellschaft nach Neurosen und Verrücktheit Ausschau halten, richten wir unser Augenmerk auf diejenigen, die nicht arbeiten oder nicht arbeiten können. Wenn wir die Vergangenheit eines Verbrechers durchgehen, haben wir seine „Unfähigkeit zu arbeiten“ vor Augen. Irgendwie scheint das Recht auf Arbeit mit Glück und der Lebensfreude eng verknüpft zu sein. Und die Verweigerung von Arbeit ist nachweislich mit Geisteskrankheit und Wahnsinn eng verknüpft.

Mit dem Anwachsen der Zahl automatischer Maschinen in unserer Gesellschaft steigt auch der Prozentsatz derer in unserem Volk, die geisteskrank sind. Gesetzte gegen Kinderarbeit, Verfügungen dagegen, Überstunden zu leisten, Forderungen nach vielen Unterlagen, Fertigkeiten und danach, bestimmten Seinszuständen zu entsprechen, bewirken zusammen eine Verminderung der Arbeitsmenge, die von einem Einzelnen bewältigt werden kann.

Haben Sie je einen pensionierten Menschen gesehen, der sich nach seinem Schreibtisch sehnte? Heutzutage erzieht uns „der Lehrsatz der Einschränkung von Arbeit“ dahingehend, zu glauben, dass man in einem bestimmten Alter aufhören muss zu arbeiten. Warum ist dies so beliebt, wenn wir doch selbst sehen können, dass das Ende der Arbeit in den meisten Fällen das Ende des Lebens bedeutet?

Um für einen Augenblick politisch zu sein: Vom Standpunkt der geistigen Gesundheit aus braucht der Mensch dringender das Recht auf Arbeit als eine Unzahl vorgetäuschter Freiheiten. Und doch entmutigen wir, bei unseren Kindern und in unserer Gesellschaft, sorgfältig diejenigen, die Arbeit schaffen. Wenn keine Arbeit geschaffen wird, wird es keine Arbeit geben. Die Arbeit ist nicht etwas, das wir gebrauchsfertig vor uns sehen. Arbeit ist etwas, das geschaffen wird. Neue Erfindungen, neue Markte, neuen Vertriebssysteme müssen, geschaffen und ins Leben gerufen werden, wenn die Zeiten sich ändern und die alten Methoden, Märkte und Systeme unangemessen und verbraucht sind. Irgendjemand hat die Arbeit geschaffen, die wir verrichten. Wenn wir arbeiten, so verrichten wir eine Tätigkeit, die entweder wir selbst oder jemand anderes geschaffen hat.

Es genügt nicht, seine Arbeit recht und schlecht zu erledigen. Die Arbeit muss von uns täglich neu geschaffen werden, gleichgültig, wer sie ursprünglich kreiert hat.

Arbeiten bedeutet, an der Aktivitäten unserer Gesellschaft teilzunehmen. Wird einem ein Teil der Aktivitäten unserer Gesellschaft verweigert, so ist das gleichbedeutend damit, vom ihr ausgestossen zu sein.

Jemand hat den Unterschied zwischen „Arbeit“ und „Spiel“ erfunden. Spiel wurde als etwas Interessantes betrachtet. Arbeit wurde als etwas Beschwerliches  und Notwendiges und somit Uninteressantes betrachtet. Aber wenn wir unseren Urlaub haben und „spielen“, sind wir meistens recht froh, in die „tägliche Tretmühle“ zurückzukehren. Spiel ist beinahe ziellos. Arbeit hat eine Zielsetzung.

In Wirklichkeit entstammt unser Widerwille gegenüber Arbeit, wenn welche anfällt, nur der ständigen Weigerung seitens der Gesellschaft, uns Arbeit zu geben. Dem Mann, der nicht arbeiten kann, war das Recht auf Arbeit genommen worden. Wenn wir die Lebensgeschichte eines notorisch arbeitsunfähigen Verbrechers zurückverfolgen, stellen wir fest, dass er in erster Line davon überzeugt war, dass er nicht arbeiten dürfe – ihm wurde verboten zu arbeiten, sei es vom Vater, von der Mutter, in der Schule oder in jungen Jahren. Ein Teil seiner Erziehung besagte, dass er nicht arbeiten darf. Was blieb übrig? Dir Rache an einer Gesellschaft, die sich weigerte, ihn an ihren Unternehmungen teilnehmen zu lassen.

L. Ron Hubbard

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